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Weil das Erna-Feinauer-Gedächtnisturnier der HSG Leinfelden-Echterdingen so beliebt ist, ist die Teilnehmerzahl von 15 auf 18 Frauen-Teams erhöht worden. Besonders freuen sich die Macher über den Erstligisten aus Ketsch.
Diesem Sonntag das Echterdinger Handball-Turnier für Frauen-Teams zum Gedenken an Erna Feinauer statt. Sie war es, die Anfang der 1970er Jahre die erste
42.Erna-Feinauer-Turnier
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Frauenmannschaft beim TV Echterdingen gegründet hat und auch gleich deren erste Trainerin war. Kurz nach ihrem Tod wurde das erste Gedächtnisturnier auf die Beine gestellt, das bis heute Mannschaften auf die Filder lockt.
Bei etwa einem Viertel der bisherigen Veranstaltungen war auch die TSG Ketsch dabei. Die Nordbadenerinnen aus der Nähe von Mannheim gehören längst zu den treuesten Gästen des Turniers, das mittlerweile unter der Ägide der HSG Leinfelden-Echterdingen veranstaltet wird. Diesmal wird es freilich eine Premiere geben, denn die „Kurpfalzbärinnen“, wie sich die Ketscher Frauen seit ein paar Jahren nennen, kommen mit zwei Teams in die Goldäcker, von denen eines ein Erstligist ist – der erste in de Geschichte des Turniers. Im Frühjahr ist der Zweitliga-Dritte aus Ketsch nach mehr als einem Jahrzehnt ins nationale Oberhaus zurückgekehrt.
„Es war für sie trotzdem nie eine Frage, nicht zu kommen. Wir freuen uns, solche Freunde und erstmals überhaupt eine Mannschaft aus der höchsten deutschen Spielklasse zu Gast zu haben“, sagt die Organisationschefin Christina Baumann. Dabei hätte der Titelverteidiger und neuerliche Favorit auf den Turniersieg noch einen weiteren Grund zur Absage gehabt: Vor zwei Wochen wurden ausgerechnet die Bärinnen als Erstrundengegner im DHB-Pokal für die HSG-Frauen ausgelost. Damit müssen sie in sechs Wochen erneut, diesmal aber als Pflichtspielgäste, in Echterdingen vorstellig werden.
Wegen des in den vergangenen Jahren stetig weiter gestiegenen Interesses am Vorbereitungsturnier, das seit der Vorverlegung von September auf Ende Juli einen regelrechten Boom erlebt, hat sich das Organisationsteam dazu entschieden, diesmal mit 18 anstatt wie mit bislang 15 Mannschaften in drei Vorrundengruppen zu spielen und die Spielzeit der Gruppenspiele von 25 auf 20 Minuten zu kürzen. „Wir probieren das jetzt mal aus und wenn es nicht hinhaut, können wir es ja 2020 wieder anders machen“, sagt Christina Baumann. Begrüßen kann sie dabei gleich sechs Mannschaften aus der dritten Bundesliga, darunter den amtierenden Vizemeister ESV Regensburg, den Aufsteiger TSV Wolfschlugen und den anderen Nachbarn TV Nellingen, der bis vor zwei Monaten ebenfalls noch in der ersten Bundesligist spielte, ehe das Team in die Drittklassigkeit zurückgezogen wurde.
Ein ganz heißer Mitfavorit auf den größten Batzen (400 Euro) des Gesamtpreisgelds von 1000 Euro ist der Zweitliga-Aufsteiger HSG Freiburg. Der Gastgeber aus der Baden-Württemberg-Oberliga dürfte derweil in der Zwischenrunde (Beginn: 15.30 Uhr) und im Endspiel (17.20 Uhr) vermutlich nicht mehr vertreten sein. „Für unsere Spielerinnen ist das eine gute Gelegenheit, sich mit den Zugängen einzuspielen“, sagt die HSG-Frauenwartin Daniela Soldner. Fehlen werden im Team von Trainer Jochen Knauß Jane Bäuchle und die Toptorjägerin Anke Gehrke.
Teilnehmer: Gruppe A, Goldäckerhalle HSG Leinfelden-Echterdingen, ESV Regensburg, HSG Freiburg II, Kurzpfalzbären Ketsch, TSV Haunstetten II, SV Allensbach; Gruppe B, Philipp-Matthäus-Hahn-Gymnasium: HSG Freiburg, TG Nürtingen II, TSV Wolfschlugen, HB Ludwigsburg, Kurpfalzbären Ketsch II, TSV Heiningen; Gruppe C, Sporthalle Leinfelden: TV Nellingen, Frischauf Göppingen II, TV Möglingen, SF Schwaikheim, TSV Haunstetten, SG Nussloch.
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